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Gabersdorfer Impressionen

Gabersdorf wie es war und wie es ist ...Es ist unser Heimatdorf in der Grafschaft Glatz in Schlesien, das heute zu Polen gehört. Gabersdorf hatte 1300 Einwohner, war 2014 ha groß und lag 400 m ü. M. 1342 ist es erstmals als Gewartsdorf erwähnt. Als typisches Straßendorf bekannt, hatte 4 Güter, die dem Grafen von Magnis gehörten: den Alten Hof, Schloßhof, Joachimhof, so wie den Neuhof. Mitten im Ort stand eine Staupsäule. Nach alten Aufzeichnungen ist diese am 15. Juni 1362 aufgestellt worden. Im Jahre 1946 wurden alle Einwohner vertrieben. Der größte Teil fand eine neue Heimat im Westen Deutschlands, ein weiterer Teil in Mitteldeutsch-land. In den vergangenen Jahren fanden im Rhytmus von 2 Jahren Heimat-treffen in Detmold und Schlangen statt. Gabersdorf heißt heute Wojborz.Rechts sehen wir den Mittelpunkt mit der St. Georgskirche, daneben den Pfarrhof. Der Giebel ganz links zeigt einen Teil der Schule. Dahinter, zwi-schen den Bäumen, führt die Straße, am Sportplatz vorbei, nach Wiltsch. Im Mittelpunkt befanden sich: Zwei Fleichereien zwei Bäckerreien; drei Gastwirt-schaften, vier Lebensmittelgeschäfte, ein Friseur, das Postamt, die Spar-kasse, das Gemeindebüro, mit dem Gendarm. In das Haus der Gemeinde zog am 15. 1. 1928 Arzt ein, und der Polizist bekam später sein Domizil etwas weiter weg vom Gemeindebüro. Ferner gab es das Feuerwehrhaus, eine Schmiede, einen Stellmacher, einen Tischler, im näheren Umkreis waren ein Schneider, ein Schuhmacher, weitere Handwerker verteilten sich im Ober- und Niederdorf. Ganz rechts längsseits, mit rotem Dach der Bauernhof Siegel, daneben das Schwesternhaus, es lag am beginnenden, sogenannten Alten-, bzw. auch Abrahamshof. Dort befand sich ein großer Karpfenteich, mit dessen Wasser eine Sägemühle betrieben wurde. Der Teich war künstlich angelegt und wurde vom Dorfbach, der Scherenze, (für uns war es die Baache) gespeist. Die Baache (der Dorfbach) besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil des Dorfbaches beginnt unter dem Hutberg (mundartlich Hupprich), fließt als normaler Bach im Oberdorf bis zum damaligen Hof Krusche. Dort floß er nach Rothwaltersdorf. Dieser Bach wurde umgeleitet, um eine nicht mehr vorhande-ne Mühle zu betreiben. Wegen dieser Abgrabung des Wassers gab es einen großen Streit mit Rothwaltersdorf. Man ließ danach nur noch ein kleines Rinn-sal in das Nachbardorf fließen. Dieser schließt sich dann, nahe dem einzelnen Gehöft (früher Menzel) dem sogenannten Grenzgraben (Graanzgroaba) an. Er bildet die Grenze zwischen Gabersdorf und Rothwaltersdorf, und außerdem auch die Grenze zwischen dem Kreise Glatz und dem Kreise Neurode, zu dem Rothwaltersdorf bereits gehörte. Der Bach vom Oberdorf also schließt sich dann, bei der Riedelschmiede dem eigentlichen Dorfbach (der Scherenze) an. Er entspringt unterhalb dem Berg Koarsch, wie er mundartlich genannt wurde. Dieser aus zwei Teilen bestehende Dorfbach fließt vom Anfang des Oberdorfes (Hupprich) bis zum Fischerhau (mundartlich Fescherhaa) das gesamte Ober - und Niederdorf stets nahezu paralell neben der Dorfstraße her um beim Fischerhau in die Glatzer Neiße zu münden. Auch gab es eine Tanksäule im Mittelpunkt. Ebenso eine Busverbindung vom Mittelpunkt aus (dem Kreis/mundartlich "daam Krääse") nach der etwa 12 Kilometer entfernten Kreisstadt Glatz. In der Bevölkerung herrschte ein reges Vereinsleben. Vom Turnverein, Radsportverein, Fußballverein über Theaterverein, Freiwillige Feuerwehr und mehr.Über das kirchliche Leben wird auf einer besonderen Seite berichtet.

Der Mittelpunkt des Ortes. Foto von Paul Vogel. Rechts die bereits im Jahre 1362 errichtete Staupsäule stand zwischen dem Gasthaus Welzel und der Bäckerei Rauer, direkt im Mittelpunkt. Foto. Lehrer Franz Kube

Gerade rechtzeitig zum D i a - S e r i e a uf D V D Gabersdorfer Treffen!!! Näheres bei: Udo Heinze Flachskamp 8 33824 Werther Tel: 05203-882177

Einladung zum Treffen am29. April 2017 in Schlangen siehe Extraseite.